Die Angst vor steigenden Zinsen

Von unseren Kooperationspartnern, der Vermögensverwaltung Steinbeis & häcker:

Der Februar war gekennzeichnet durch ausgeprägte Turbulenzen an den internationalen Kapitalmärkten. Das für die Aktienmärkte so oft an dieser Stelle beschriebene ideale Umfeld aus niedriger Inflation, niedrigen Zinsen sowie starkem globalen Wirtschaftswachstum bekam erste Kratzer. Wir hatten erstmals in unserem Marktbericht im November 2017 auf die Risiken hingewiesen, dass diese Kombination historisch extrem selten und sicherlich nicht trendfähig ist. Seit dieser Zeit hat die konjunkturelle Dynamik im Einklang mit der Zuversicht der Investoren nochmals zugelegt. Umfragen unter Anlegern legten die Vermutung nahe, dass angesichts des starken Wirtschaftsaufschwungs Aktien eigentlich gar nicht mehr fallen können – was für ein Trugschluss. Es bedurfte nur eines Auslösers für eine Abkühlung des Optimismus und damit einer Korrektur. Letztendlich übernahm diese Funktion der US-Arbeitsmarktbericht vom Januar, in dem von einem deutlichen Anstieg der Stundenlöhne berichtet wurde. Steigen die Löhne, steigen die Inflationsraten und damit die Zinsen, lautet die einfache Kausalkette vieler Anleger. Und tatsächlich, die Renditen für 10-jährige Staatsanleihen stiegen auf 2,9 Prozent, 0,5 Prozent über dem Niveau vor einigen Monaten. >

Die Luft wird dünner an den Aktienmärkten

Von unseren Kooperationspartnern, der Vermögensverwaltung Steinbeis & häcker:

… Um es deutlich zu sagen: Wir erwarten keinen Crash, sondern wollen lediglich darauf hinweisen, dass das Marktverhalten des goldenen Herbstes nicht grenzenlos in die Zukunft fortgeschrieben werden kann. Der Börsenaufschwung könnte eine Pause einlegen. Die Gelassenheit der Anleger in Verbindung mit einem erhöhten Bewertungsniveau machen den Markt anfälliger für negative Nachrichten. Wie alle anderen Marktteilnehmer wissen auch wir nicht, ob nach einem starken Kursaufschwung eine deutliche Korrektur oder eine Seitwärtsbewegung der Indizes mit einem starken Auf und Ab der einzelnen Branchen folgt. Es geht vielmehr darum vorbereitet zu sein, um die Risiken aktiv managen zu können. Lesen Sie mehr >

Bereits VERKAUFT: Verkauf einer kleinen Wohnanlage in Augsburg

Schallerstraße in Augsburg mit 8 Wohnungen ruhig und zentral gelegen.

In der Schallerstraße in Augsburg befindet sich das ruhige und zentral gelegene Objekt mit 8 Wohneinheiten und 4 Garagen. Versorgung und öffentliche Verkehrsmittel sind direkt vor der Tür.

 

Publikation der Protect eG im Handelsblatt

Beim Vermögensaufbau über die Protect eG profitieren Anleger unter anderem von einer kurzen Laufzeit, einer festen Verzinsung, Sicherheit, Inflationsschutz und umfassendem Expertenwissen.

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Die Protect erwirbt ein werthaltiges, zentral gelegenes Dreifamilienhaus in Augsburg.

Interessierte der IGN Festzinsanlage können weiter Zeichnen und auf gesicherte Zinsen vertrauen! Die Protect hat in der Jakobervorstadt, im vorderen Krätzengäßchen, ein kleines aber sehr feines Objekt erworben. Fußläufig ist die Fußgängerzone und das Rathaus zu erreichen. Alle Schulen und Einkaufsmöglichkeiten sind vor der Tür. Die Idylle, die Augsburgs Innenstadt bietet, kommen bei diesem Mehrfamilienhaus mit nur drei Wohnungen voll zur Geltung.

Inflationswelle Nr. 1 rollt auf uns zu

Gastbeitrag von Markus Steinbeis, geschäftsführender Gesellschafter der Steinbeis & Häcker Vermögensverwaltung in München.

 Inflation ist ein süßes Gift – insbesondere für die, die davon profitieren, wenn andere es schlucken. Dazu gehören in erster Linie die Staaten, die mit langsamer Geldentwertung ihre Schulden reduzieren statt einen harten Schnitt machen zu müssen. Jetzt scheint es so, dass Politik und Notenbanken ihrem Ziel einer höheren Inflation näher kommen. Anleger sollten das sehr ernst nehmen!

„Ich fordere sechs Prozent Inflation für die nächsten Jahre, um die Verschuldungsbombe zu entschärfen“, sagte Kenneth Rogoff, weltberühmter US-Ökonom an der Harvard Universität und früherer Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds, im Jahr 2009. Wie wir heute wissen, kam es bislang nicht zu dem von Notenbanken und Politikern sehnlichst erwünschten Anstieg der Verbraucherpreise. Nur die Preise für Vermögensgüter wie Aktien und Anleihen schnellten in die Höhe. Zu stark war der deflationäre Druck, der sich aus den großen Trends Globalisierung, Digitalisierung und Überschuldung ergab.

Notenbanken: Impotent in Sachen Inflation?

Machen wir uns aber nichts vor: Notenbanken können mit Ihrer Gelddruckerei sehr wohl Inflation erzeugen, das Geld muss dazu lediglich in der Realwirtschaft ankommen und dort eine stärkere Nachfrage nach Gütern erzeugen. Ökonomen sprechen davon, dass das von den Notenbanken erzeugte Geld nachfragewirksam wird. Die vom US-Präsidenten Trump geplanten Infrastrukturprojekte und andere massive fiskalpolitische Maßnahmen sorgen genau dafür.

Die Inflation regt sich wieder

Seit dem Sommer 2016 sehen wir immer mehr Anzeichen, dass die brachiale Geldvermehrung der Notenbanken die deflationären Tendenzen letztlich besiegen wird: In den USA stiegen die Verbraucherpreise von 0,0 % im September 2015 auf 2,1 % im Dezember 2016. In der Eurozone schoss die Inflationsrate von minus 0,3 % im April 2016 auf 1,6 % im Januar 2017 hoch. Ein großer Teil dieses Anstiegs ist den höheren Energiepreisen geschuldet, aber eben nicht alles. Zudem befindet sich die Weltkonjunktur mittlerweile in guter Verfassung. So erwarten wir 2017 ein Wachstum der Weltwirtschaft von mindestens 3,5 Prozent. Vor diesem Hintergrund bieten die immer noch extrem ausgerichtete Geldpolitik sowie die wiederauferstandene aktive Fiskalpolitik erhebliches Inflationspotenzial. Zudem beobachten wir, nicht nur in den USA, eine Zunahme des Protektionismus, was die Inflation ebenfalls fördern kann.

Die USA als Wegweiser

Die Vereinigten Staaten könnten in dieser Hinsicht wegweisend sein. Die neue Regierung spricht offen von Strafzöllen und lässt durchblicken, dass sie an einem starken US-Dollar nicht interessiert ist. 2016 wiesen die USA ein Budgetdefizit von bereits weit über fünf Prozent aus. Sollte die Trump-Administration ihre Pläne verwirklichen, würde uns ein Defizit von 8 % im laufenden Jahr nicht überraschen. Eine solche Explosion des US-Budgetdefizits beschwört das Schreckgespenst einer hohen Inflation herauf. Selbst bei einem starken Konjunkturaufschwung würde sich die Staatsverschuldung dann deutlich erhöhen. Die Geschichte liefert genug Beispiele, dass staatliche Verschwendung zu Inflation führt.

Gezeitenwende wird unterschätzt

Aus unserer Sicht mehren sich die Anzeichen einer Gezeitenwende im Auf und Ab von Inflation und Deflation. Nicht Deflation, sondern Inflation wird das Thema der Geldpolitik zumindest in den kommenden Quartalen sein. Da die Zentralbanken dieser Entwicklung kaum oder nur halbherzig entgegentreten werden, spricht vieles dafür, dass die Folgen heftiger ausfallen, als die meisten Anleger derzeit glauben. Wer hier nicht umdenkt, dürfte teuer dafür bezahlen!

 

Immobilie im Zentrum von Augsburg

Die Karlstraße 8 mit 3 Gewerbeeinheiten und insgesamt 24 Wohnungen kann von der Protect eG übernommen werden. Im Stadtkern von Augsburg sind gute Mieteinnahmen und Werterhalt bestmöglich gesichert.

Grundstück in Bad Tölz

Die Protect eG erwirbt in Bad Tölz in der Nähe des Klammerweiher ein Grundstück mit 5688 qm.

Haunstetten 14 Wohnungen im Zentrum des beliebten Stadtteils von Augsburg

Im Zentrum von Haunstetten befindet sich das top – sanierte Objekt mit 14 Wohneinheiten. Versorgung und öffentliche Verkehrsmittel sind direkt vor der Tür. Für die Protect eG ein weiteres Objekt zur Stabilisierung des Portfolios.